Fräuleinbeck's Blog

Just another WordPress.com weblog

glory hole to the universe April 28, 2010

Einsortiert unter: Just another Post — fraeuleinbeck @ 11:34 nachmittags

I’m your world, I’m your world, your world in a box….

 

Under pressure. April 28, 2010

Einsortiert unter: Just another Post — fraeuleinbeck @ 1:21 nachmittags

“Unter Druck kann ich am besten arbeiten.”

Oft gehört und immer zugestimmt. Ohne Druck geht nix. Wenn du nicht musst, dann machst du auch nichts. Und das sagt uns erstmal: Druck ist gut und bringt dich dazu, ein besserer, produktiverer und hart arbeitender Mensch zu werden. Denn wenn dir Mutti, die Freundin oder das Finanzamt mal kräftig in deinen faulen Arsch getreten hat, dann erst bekommst du ihn von der Couch hoch und packst die Dinge an. Druck also gleich Antrieb.

Aber nicht immer explodiert eine bunte Überraschung aus uns heraus, wie aus einem Tischefeuerwerk. Es gibt hier und da auch eine Fehlzündung und manchmal entpuppt sich der harmlose Silvesterspass als Splitterbombe mit verherenden Folgen.

Aber wie auch immer die Explosion geartet ist, es braucht in jedem Fall einen Zünder. Ich frage mich, was würde passieren, wenn wir keinen Zünder hätte? Wenn alle Lunten und Feuerzeuge ausverkauft wären? Klassische Selbstentzündung oder hören wir dann einfach auf zu suchen, zu arbeiten, zu picken, wie ein Huhn, dem man die Augen vebunden hat. Den entgegen der verbreiteten Annahme, dass auch ein blindes Huhn mal ein Korn findet, hören Hühner auf zu picken, wenn sie nichts mehr sehen und verhungern elendig. Also was passiert, frage ich mich, in einer Welt ohne Zwang und Druck?
Für Kuschelpädagogen eine wunderbare Vorstellung! Wenn der kleine Paul alles das tun darf, was er will oder eben nicht will… Ich finde eine  “alles ganz zwanglos”-Einstellung  ziemlich furchteinflößend. Ich könnte die Frage nicht endgültig beantworten, was es aus mir machen würde, wenn Erwartungshaltungen anderer, also der soziale Druck mitzuhalten, einfach wegfallen würde. Allrdings habe ich eine Vermutung: Ohne den Antrieb schöner, klüger und erfolgreicher als meine Mitmenschen zu sein, würde ich wohl im wahrsten Sinne der Wortes verfaulen. Denn wenn es normal ist, den ganzen Tag nichts zu tun und vor der Flimmerkiste zu sitzen, ich würds tun!
Vielleicht ist das auch der Grund, warum Kinder in der Vorschule schon anfangen Suaheli und Mandarin zu lernen. Oder im praktisch familienfreundlichen Van zum Reiten, Tennis, Turnen oder zur Nachhilfe gegeondelt werden. Hier geht es darum möglichst früh zu lernen, wo der Frosch die Locken hat und wie bitter ernst das Leben ist.

Aber auch wenns drückt und zwickt und es das ist, was zu Bewegung antreibt hinterlässt folgende Frage doch einen faden Beigeschmack, der mich fast dazu bringt zu sagen, Unterdruck erzeugt Faulheit wegen fehlender Notwendigkeit:

Es ist die Frage, was uns stärker unter Druck setzt: das, was wir leisten müssen, oder das, was wir uns leisten wollen.
Ernst Reinhardt, (*1932), Dr. phil., Schweizer Publizist und Aphoristiker


 

Motto des Tages. April 22, 2010

Einsortiert unter: Just another Post — fraeuleinbeck @ 9:59 vormittags

 

Just another Blog? April 22, 2010

Einsortiert unter: Just another Post — fraeuleinbeck @ 8:55 vormittags

Was ist das denn für eine Begrüßung? Nur ein neuer Blog in der unendlich weiten Welt des bloggens?

Ich verliere ja beinahe schon zu Beginn die Lust, mein virtuelles Leben  von nun an mit anderen zu teilen, aber hey, man soll den Tag nicht vor dem Abend loben und wer weiß, was mich hier noch spannendes erwartet…

Die Frage, die sich mir zuerst aufgedrängt hat, wie eine fette Sitznachbarin im Bus ist doch, sind ich und mein Otto-Normal- Leben spannend genug um darüber zu schreiben?  Wird den geistigen Erguss überhaupt jemand lesen? Beim Aufrufen der Seite springt mich gleich die Zahl 299.652 an. Wie eine stolze Mutter, die von dem ersten Rölpser ihres Sprößlings erzählt, sagt mir WordPress: Wir haben soooo viele Blogger, komm zu uns! Mach mit, sei Teil dieser tollen Community und teile allen anderen mit, was du heute zu Frühstück hattest, wie deine Nachbarn gestern wieder lauten Sex hatten oder warum deiner Meinung nach Gurken unbedingt auf einen gemischten Salat gehören. Jeder hat ne Meinung, alle dürfen posten.

Und da wir uns ja alle ein bißchen mehr einzigartig fühlen, wenn wir über uns und unser crazy life in der Großstadt, auf dem Dorf oder am Arsch der Ella fühlen, komme ich fürs Erste zu dem Schluss, das ist eine gute Sache mit dem bloggen.

Also, Freunde der Sonne, da bin ich. Schau mer mal. Und wenns hier keine Aufmerksamkeiten gibt, bleibt ja immer noch einfach mal an der Ampel tanzen.

So long.

 

 
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